LED Deckenbeleuchtung im Eigenbau mit 162 einzel-LEDs

Wir wollten eine Deckenbeleuchtung die blendfrei, angenehm und gut aussehend sein sollte und gleichzeitig in ein Schallschluckelement integriert sein sollte um die etwas zu hallige Raumakustik aufzubessern. Als modern gelten ja LED als Leuchtmittel. Diese Technik ist aber bei weitem noch nicht ausgereift. Die Effizienz kann zwar schon erstaunlich hoch sein, jedoch hat man bei solchen LEDs eine miserable Lichtfarbe. LEDs mit hohem CRI haben schlechtere Effizienz. Die LEDs mit höchster Effizienz sind recht leistungsstark und erfordern somit einen grossen Aufwand bei der Lichtführung mittels aufwendigen Spiegel und Linsensystemen. Damit einen Raum wirklich blendfrei auszuleuchten funktioniert nur mit indirekter Beleuchtung. Das hat nicht so gefallen. Die Wahl fiel letztlich auf eine Vielzahl von 5 mm LEDs in warmweiss. Jeweils 81 davon sind in Reihe betrieben und mit einfachen Vorschaltgerät direkt am 230V-Netz betrieben. Da bei einem Einzelausfall einer LED ein ganzer Strang aus geht und die Fehlersuche und Reparatur nicht schön wäre, sind nur Erste Wahl LEDs verwendet worden: Nichia NSPL500DS Die Platte ist eine rückseitig mit Leisten versteifte Faserplatte. Die LEDs sind einfach in 5 mm Bohrungen geklebt und rückseitig miteinander verlötet. Das gab einen schönen Lötkurs für unsere Söhne (7 und 11 Jahre alt). Der Rand der Platte ist mit weissen Basotec-Patten anbgeschlossen, einem sehr guten Schallschutzmaterial. Da die Schallabsorption nur am Rand stattfinden kann ist die Gesamtwirkung deutlich spürbar, aber durchaus noch nicht optimal.

nach Fertigstellung Stromversorgungsteil Rückseite im Aufbau Lötkurs für Junioren