Hochselektive magnetische UKW-Antenne
52…140 MHz
Die Antenne besteht aus einer Empfangsspule aus Ø16 Kupferrohr und ein versilberter Luft-Drehkondensator,
die zusammen einen durchstimmbaren Schwingkreis bilden. Die Auskoppelung erfolgt wie üblich über eine kleine Koppelschleife.
Da die Verluste in dem Schwingkreis klein sind, ist die Güte dieser Antenne extrem hoch. Trotz der im Vergleich zu Lambda geringen Baugrösse
ist die Empfindlichkeit sehr hoch, allerdings nur für die jeweils abgestimmte Frequenz. Eine Gütemessung ergibt eine Güte von 1600 bei 80 MHz.
Die Anapssung der Impedanz erfolgt über die Grösse der Auskoppelschleife. Hier 9 verschiedene VNA Messergebnisse bei jeweils verschiedenen Frequenzabstimmungen.
Der s11 Verlauf im Detail bei 80,1 MHz zeigt die hohe Selektivität der Antenne. Damit hat diese Antenne eine extreme Unterdrückung von benachbarten Frequenzen.
Die Schmalbandigkeit ist aber nur für schmalbandige Übertragungsmethoden verwendbar. AM und FM zum Beispiel. Ungeeignet sind diese Art von Antennen für praktisch alle modernen digitalen Verfahren
da diese grössere Kanalbreiten erfordern.